Lt. Bericht der Rhein-Zeitung vom 26. Oktober 2019 bestehen seitens der Geschäftsleitung der Marienhaus GmbH Überlegungen, die beiden Kliniken in St. Goar und St. Goar-Oberwesel zu schließen.
Auf die Hintergründe, auch die Rolle von Herrn Dr. Thomas Wolfram, könnte später noch eingegangen werden - das hilft uns aber derzeit nicht weiter. Es helfen nur sinnvolle Maßnahmen.

Der Arbeitskreis Loreley-Kliniken St. Goar und Oberwesel, dessen einziges Mitglied ich derzeit noch bin, schlägt vor:


Am 31. Oktober fand in Oberwesel eine Bürgerversammlung statt, zur Frage, wie es mit den Loreley-Kliniken St. Goar und Oberwesel weitergehen kann.
Herr Dr. Heinz-Jürgen Scheid, der dankenswerter Weise sich dem verständlicherweise erst einmal aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern stellte, versuchte, die Hintergründe für die von der Marienhaus Holding GmbH beabsichtigte Schließung zu erläutern, warb um Verständnis.
Nach Herrn Dr. Scheid erläuterte Dr. Matthias Psczolla weitere Hintergründe, auch zur Schließung des Krankenhauses in Flörsheim, bei dem ein ähnlicher Angriff auf das Krankenhaus seitens des MDK stattfand und zum "Erfolg", also zum Untergang des Krankenhauses führte, u.a. mit der Vorlage von seitens des MDK gefälschten Dokumenten.

In der anschließenden Diskussion kamen zahlreiche Wortmeldungen, die weitere wertvolle Anregungen brachten - die wichtigsten werden heute als eigenständiger Clip bei YouTube eingestellt.
Auf der Seite des Arbeitskreises wird es eine eigene Übersicht mit Links zu den Clips geben.-


Im Anschluß an die Bürgerversammlung fand eine öffentliche Dringlichkeitssitzung statt der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, im Beisein der Ortsbürgermeister von St. Goar, Oberwesel und der VG St. Goar-Oberwesel.
Auf der Sitzung der VG wurde, mit einer Enthaltung (Die Grünen), der fast einstimmige Beschluß gefaßt, daß die Marienhaus GmbH zur Einholung eines zweiten Gutachtens aufgefordert wird.

Ich pers. halte diesen Beschluß für wenig hilfreich, bestenfalls unschädlich, aber letztlich, angesichts der gegenwärtigen Lage, viel zu kurz gesprungen, also falsch, grundfalsch.
Wenn der Graben 3 Meter breit ist, wie in diesem Falle, dann macht es keinen Sinn, nur 1 Meter weit zu springen: man wird absehbar im Graben landen, nicht auf der anderen Seite.

Unter den Wortmeldungen kamen aber auch Beiträge, bei denen klar wird, daß diese Leute, um beim Bild zu bleiben, auch gut und gerne 3, 4 oder 6 Meter weit springen können.
Ihre Beiträge finden sich auf der Seite YouTube - dort wird die Richtung vorgegeben, in der es jetzt weitergehen sollte.


Aktuell laufen Gespräche, die auch die Möglichkeit mit einbeziehen, daß die Loreley-Kliniken von einem anderen Träger geführt werden.
Wie weit man mit diesen Gesprächen kommt, wird man in den nächsten Wochen sehen.
Herr Dr. Wolfram hat in Gesprächen u.a. mit Herrn Bungert eine Defizitabsicherung gefordert.
Verbundsbürgermeister Thomas hat diese am denkwürdigen 7. November 2019 in der Livesendung des SWR4 gegeben, in Form einer kommunalen Bürgschaft über 1 Mill. Euro für das Jahr 2020.
Vor dem Hintergrund sollte doch jedem klar sein, daß die Loreley-Kliniken fortbestehen werden. Derzeit laufen auch Gespräche über eine Fortführung durch einen anderen Träger.
Als nächstes wäre wichtig ein klares, verbindliches Signal seitens der Marienhaus Holding, daß das Signal vom Rhein in Waldbreitbach angekommen ist.

Für die beiden Loreley-Kliniken in St. Goar und Oberwesel gibt es übrigens bereits zwei Fördervereine - Bürgermeister Marius Stiehl wies auf diese beiden Vereine hin, empfahl den Bürgerinnen und Bürgern von Oberwesel und St. Goar, dort Mitglied zu werden - diesem Wunsch möchte ich mich gerne anschließen; der Vereinsbeitrag beläuft sich auf 15,- Euro/Jahr.
Die entsprechenden Beitrittserklärungen finden Sie hier:

https://www.loreley-kliniken.de/unsereeinrichtungen/foerdervereine/


Loreley-Kliniken St. Goar und
St. Goar-Oberwesel

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